Elektrosmog
Was ist Elektrosmog?
Durch technisch erzeugte Elektrizität entstehen Wechselfelder,
die unserer Gesundheit schaden können. In diesen Feldern üben
elektrisch geladene Teilchen innerhalb des Einflußbereichs
Kraft auf einen Körper aus. Diese Wechselfelder schwingen in
einer gleichbleibenden Frequenz, welche in Hertz (Hz: Schwingungen
pro Sekunde) gemessen wird. Im niederfrequenten Bereich werden elektrische
Felder und magnetische Felder unterschieden.
Niederfrequente elektrische Felder
- werden durch elektrische Spannung erzeugt;
- sind vorhanden, sobald eine elektrische Leitung unter Spannung
steht, also solange der Stecker in der Steckdose steckt. Leitungen,
welche in der Wand verlaufen, erzeugen ebenso elektrische Felder;
- werden in Volt pro Meter (V/m) gemessen;
- lassen sich druch elektrisch leitfähige materialien sehr
gut erden;
- nehmen mit zunehmender Entfernung vom Verursacher ab.
Niederfrequente magnetische Felder
- entstehen nur, wenn Strom fließt, also bei Stromverbrauch;
- werden in nanotesla (nT) und Mikrotesla (µt) gemessen;
- können nicht abgeschirmt werden;
- nehmen mit zunehmender Entfernung vom Verursacher ab.
Hochfrequente elektromagnetische Felder
Ab 30.000 Hertz beginnt der Hochfrequenzbereich. Hier sind die
elektrischen und die magnetischen Felder untrennbar miteinander
verbunden. Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder
- breiten sich wellenförmig aus und können zu Strahlen
gebündelt werden. Man spricht dann von Richtfunk;
- werden von Sendeantennen wellenförmig abgestrahlt;
- werden in Watt pro Quadratmeter (W/m²) gemessen;
- werden mit der Entfernung und durch Hindernisse abgeschwächt;
sie werden auch durch Metallbleche in ihrer Wirkung etwas geschwächt.
Auswirkungen von Elektrosmog auf den
Menschen
Der Körper verfügt über ein Abwehrsystem, um elektrische
Felder über eine kurze Zeit verkraften zu können. Ermüdet
jedoch dieses Abwehrsystem, sind Erkrankungen vorprogrammiert. Leider
werden Erdstrahlen und Elektrosmog noch immer nicht als Ursachen
für Krankeiten erkannt. Die Mobilfunk-Lobby, skrupellose Immobilien-Maklern
und teilweise sogar die Schulmedizin wollen der Tatsache nicht ins
Gesicht sehen. Wie in vielen anderen Bereichen, wird auch hier die
Gefährdung der Gesundheit und das Leben von Mensch und Tier
bewußt in Kauf genommen. Umso mehr muss der einzelne selbst
für sein Leben und seine Gesundheit Verantwortung tragen.
Kein Mensch will heute auf die Annehmlichkeiten des modernen Lebens
verzichten. Überall ist man mit elektrischen Geräten konfrontiert.
Der Stromverbrauch durch Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik
ist in den letzten Jahrzehnten rapide angestiegen. Wer darauf nicht
verzichten will, sollte wenigstens den Einflussbereich von Elektrosmog
minimieren, d.h. vor allem im Schlafzimmer sollte man darauf achten,
wie die Geräte aufgestellt sind. Statt einen Fernseher im Standby-Betrieb
zu lassen, sollte man ihn besser vom Netz nehmen. Dadurch erspart
man sich auf das Jahr gerechnet auch einiges an Stromkosten. Für
den Abstand zum Fernseher gilt die Regel: Bildschirmdiagonale x
10.
Folgende Symptome können durch die Belastung von Elektrosmog
auftreten
- Allergien
- Augenbrennen und Sehbeschwerden
- Erschöpfungszustände
- Gereiztheit
- Leistungsverlust
- Herzrhythmusstörunge
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- Konzentrationsschwierigkeiten
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Erhöhte Transpiration
- Überreizung des Nervensystems
- ständige Müdigkeit und Schäche
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In weiterer Folge können diese Symptome zu ernsthaften Erkrankungen
führen, vor allem wenn man den ganzen Tag und über einen
längeren Zeitraum dieser Strahlung ausgesetzt ist.
Wie kann man sich vor Elektrosmog schützen?
Der beste Schutz ist die Vermeidung von Strahlungsemittenten. Vor
allem der Bettbereich sollte so gestaltet sein, dass keine Elektrogeräte
oder stromführende Leitungen in unmittelbarer Nähe sind.
Die Strahlenbelastung sollte durch einen Fachmann festgestellt werden.
Folgende Tipps sollten sie beachten:
- Schlafräume möglichst weit weg von Trafostationen;
- Sicherungs- und Zählerkästen möglichst nicht
in Wohn- und Schlafräumen;
- Keine Heizdecken verwenden;
- Keine elektrischen Heizungen benutzen;
- Abstand zu Halogenlampen und Leuchtstofflampen einhalten;
- Computerbildschirme nach MPR-III-Norm, oder besser noch nach
TCO'95-Norm;
- Für mehrere Geräte eine Mehrfachsteckerleiste mit
Netzschalter verwenden;
- Babyphone mindestens 2 Meter vom Kind entfernt;
- Radiowecker mindestens 1,5 Meter vom Bett entfernt;
- Während des Betriebs von Mikrowellen Abstand halten;
- möglichst keine elektrischen Zahnbürsten oder Rasierer
verwenden;
- überhaupt auf Elektrogeräte, die nur der reinen Bequemlichkeit
dienen, verzichten;
- möglichst kurze Verlängerungskabel verwenden;
- Netzgeräte wie, z.B. jene eines Laptops möglichst
weit weg stellen.
Elektrosmog durch Hochspannungsleitungen
Viele Menschen in der Nähe von Freilandleitungen klagen über
Schlafstörungen. Es wurde sogar beobachtet, dass sich Tiere
bei Hochspannungsleitungen ganz anders verhalten, Bienen werden
z.B. aggressiver.
Will man sich ein Haus bauen oder kaufen, oder sich eine Wohnung
mieten, sollte man sich das Umfeld genauestens unter die Lupe nehmen.
Hochspannungsleitungen schaden der Gesundheit.
Folgende Abstände zu Freilandleitungen sind ratsam:
- 380 KV: 500 Meter
- 220 KV: 300 Meter
- 110 KV: 200 Meter
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